Kennt ihr das? Das Gefühl von früher? Von Jugend? Erinnerung an alte Zeiten, die man schmecken kann?
Bei mir ist das Essen von Grilled Cheese unmittelbar damit verbunden, mit der Erinnerung an früher! Eine Freundin von mir (ganz viele liebe Grüße, falls du das liest und dich wiedererkennst!) kam damals zurück aus den USA, wo sie ein Auslandsjahr verbracht hat. Und die Erinnerung daran hat sich zurück in der Heimat in Form von Grilled Cheese verankert! Und uns hat sie damit alle angesteckt!
Schnell gemacht ist es ein wunderbarer Begleiter zu einem Salat, die Kinder brauchen allerdings den Salat nicht, wie sie mir immer wieder beteuern!
Man braucht nichts Außergewöhnliches, nur Toast (am liebsten die großen Scheiben!), Margarine und Scheibenkäse (wir nehmen jungen Gouda). Dazu noch eine Pfanne mit Deckel!
Zwei Scheiben Toast mit Margarine dünn bestreichen, allerdings die ganze Fläche, also bis an die Ränder!
Dann den einen Toast mit der Margarine nach unten in eine beschichtete Pfanne legen, die auf einer Platte mit mittlerer Hitze steht, nicht zu heiß, der Käse muss schmelzen, bevor der Toast verbrannt ist!
Auf den Toast wird eine Scheibe Käse gelegt, ist die Scheibe zu groß, einfach durchreißen und in der Mitte überlappen lassen; die Ecken passgenau auf den Toast!
Den zweiten Toast oben auflegen, Margarineseite nach oben!
Mit dem Pfannenwender einmal zusammendrücken und Deckel auf die Pfanne.
Nach kurzer Zeit das ganze Gebilde einmal wenden, dabei mit einem zweiten Pfannenwender oder einer Gabel zusammenhalten und mit aufgelegtem Deckel noch einmal eine kurze Zeit braten lassen.
Wenn beide Seite schön hellbraun sind und der Käse in der Mitte geschmolzen ist, einmal in der Mitte durchschneiden und voila!
Dem kreativen Kopf sind hier keine Grenzen gesetzt; man kann zu dem Käse auch etwas Thunfisch oder Salami oder Kochschinken geben, kleine Tomaten- oder Paprikawürfel, alles ist möglich!
Nur die Herdplatte nicht zu heiß, der Toast wird sonst sehr schnell schwarz!
Aber ich kann nur sagen: Lecker und heißgeliebt!
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Donnerstag, 19. Juni 2014
Sonntag, 12. Januar 2014
Es dauert noch...
Seit Tagen sitze ich nun an der Idee zu meiner Reader-Hülle! Zuerst überlegt, was soll sein? Schutzhülle!
Rückseitig ein Streifen, in den man die Hand stecken kann, wenn man nicht gekrampft halten will!
Nicht nur ein Klappdeckel, in der Tasche rutscht sonst immer "Dreck" in die Anschlüsse!
Wie verschließen?
Dann... Papier genommen und erstmal gemalt...
Dann... eine Hülle aus Papier gebastelt...
Dann... los geht´s!
Stoffregal gefilzt und meine Lieblingsfarben rausgesucht...
Dann die Außenhülle zugeschnitten und dekoriert...
Die nächsten Teile sind zugeschnitten und warten auf Verarbeitung, aber zuerst hatte die Meute HUNGER!!!
Zum Abendbrot wollten sie noch Weißkohlsalat... und sie mögen gerne den Coleslaw vom Block House! Und mit unserem Rezept haben wir uns weit herangetastet! Lediglich ohne Karotten und stattdessen mit Mandarinen. Dieses Mal habe ich Spitzkohl statt Weißkohl genommen, den Kohlkopf achteln und mit der groben Reibe zerkleinern (Schnitzelwerk).
Sauce aus Mayonnaise und Joghurt im Verhältnis 1:1, Salz, Pfeffer und etwas Saft aus der Mandarinendose. Alles glattrühren und mit dem Kohl mischen. Zuletzt die Mandarinen untermischen. Einfach nur wunderbar!
Rückseitig ein Streifen, in den man die Hand stecken kann, wenn man nicht gekrampft halten will!
Nicht nur ein Klappdeckel, in der Tasche rutscht sonst immer "Dreck" in die Anschlüsse!
Wie verschließen?
Dann... Papier genommen und erstmal gemalt...
Dann... eine Hülle aus Papier gebastelt...
Dann... los geht´s!
Stoffregal gefilzt und meine Lieblingsfarben rausgesucht...
Dann die Außenhülle zugeschnitten und dekoriert...
Die nächsten Teile sind zugeschnitten und warten auf Verarbeitung, aber zuerst hatte die Meute HUNGER!!!
Zum Abendbrot wollten sie noch Weißkohlsalat... und sie mögen gerne den Coleslaw vom Block House! Und mit unserem Rezept haben wir uns weit herangetastet! Lediglich ohne Karotten und stattdessen mit Mandarinen. Dieses Mal habe ich Spitzkohl statt Weißkohl genommen, den Kohlkopf achteln und mit der groben Reibe zerkleinern (Schnitzelwerk).
Sauce aus Mayonnaise und Joghurt im Verhältnis 1:1, Salz, Pfeffer und etwas Saft aus der Mandarinendose. Alles glattrühren und mit dem Kohl mischen. Zuletzt die Mandarinen untermischen. Einfach nur wunderbar!
Es geht weiter...
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Buchteln für die Kids!
Nachdem mir meine Tochter seit Tagen in den Ohren liegt, sie WILL Buchteln zum Mittag, musste ich mich irgendwann dem Wunsch fügen! Und heute sollte es der Tag der Tage werden, wenn Töchterchen nach der Schule durch die Tür tritt und -wie immer- fragt: "Was gibt es zu essen?" Und dann erfolgt nach "Buchteln!" der Freundentanz durch den Flur, ein gellendes "Yippieh" schallt durch den Raum und tatsächlich fällt auch noch eine Umarmung für die Köchin, die in diesem Fall mehr eine Bäckerin ist, ab!
Außerdem hat das Ganze auch ein Gutes, so muss ich mir keine Gedanken machen, was es zum Essen geben könnte. Denn jeden Tag fragt mein Mann, was wir essen wollen und ich drehe die Augen und sage: "Täglich grüßt das Murmeltier!" Heute aber konnte ich bei dem fragenden Blick schon "Taadaaah!" machen und keine Diskussion heute!
Also Teig gemacht:
1 Würfel Hefe mit
1 Teelöffel Zucker in
250 ml lauwarmer Milch auflösen und 15 min stehen lassen.
250 g Mehl in die Hefemilch rühren.
100 g Zucker (minus den Teelöffel von der Hefemilch!) und
1 Ei unter die Mischung kneten.
Noch 250 g Mehl und zuletzt
60 g weiche Butter unterkneten.
Den Teig stehen lassen, bis er sich sichtlich vergrößert hat.
Dann aus dem Teig 16 Kugeln formen und in eine gebutterte Auflaufform legen, die Buchteln mit Butter bepinseln.
Noch einmal in der Form gehen lassen.
Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Form in den Ofen schieben.
Ca. 20 bis 25 min backen.
Dazu schmecken Vanillesauce und Früchte gut. Töchterchen hatte sich Pfirsiche gewünscht und -da heute ja Wunschtag war- auch bekommen!
Und morgen grüßt wieder das Murmeltier, bei der Frage: "Was gibt es heute zum Mittag?"
Außerdem hat das Ganze auch ein Gutes, so muss ich mir keine Gedanken machen, was es zum Essen geben könnte. Denn jeden Tag fragt mein Mann, was wir essen wollen und ich drehe die Augen und sage: "Täglich grüßt das Murmeltier!" Heute aber konnte ich bei dem fragenden Blick schon "Taadaaah!" machen und keine Diskussion heute!
Also Teig gemacht:
Buchteln
1 Würfel Hefe mit
1 Teelöffel Zucker in
250 ml lauwarmer Milch auflösen und 15 min stehen lassen.
250 g Mehl in die Hefemilch rühren.
100 g Zucker (minus den Teelöffel von der Hefemilch!) und
1 Ei unter die Mischung kneten.
Noch 250 g Mehl und zuletzt
60 g weiche Butter unterkneten.
Den Teig stehen lassen, bis er sich sichtlich vergrößert hat.
Dann aus dem Teig 16 Kugeln formen und in eine gebutterte Auflaufform legen, die Buchteln mit Butter bepinseln.
Noch einmal in der Form gehen lassen.
Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Form in den Ofen schieben.
Ca. 20 bis 25 min backen.
Dazu schmecken Vanillesauce und Früchte gut. Töchterchen hatte sich Pfirsiche gewünscht und -da heute ja Wunschtag war- auch bekommen!
Und morgen grüßt wieder das Murmeltier, bei der Frage: "Was gibt es heute zum Mittag?"
Dienstag, 5. November 2013
Mein erster Kochkäse!
Am Wochenende habe ich bei meinem Einkauf ein Magazin mitgebracht, es heißt "Land erleben" und zeigt die schönsten Seiten aus der Mitte Niedersachsen. In einem Artikel erzählt Frau Rose aus Wietzen, wie sie Kochkäse macht. Und genau das habe ich heute nach ihrem Rezept ausprobiert! Das erste Problem, vor das mich dieses Rezept stellte, war die Hauptzutat: Trockenquark (Sauermilchquark aus entrahmter Milch).
Wo bekomme ich so etwas her? In dem Bericht stand, man bekommt ihn in dieser Region von der "Molkerei Grafschaft Hoya eG", und zwar ein "körniger Sauermilchquark im Beutel". O.K. Mopro-Abteilung!?!
Erster Versuch, nein! Zweiter Versuch, nein! Dritter Versuch, man glaubt es kaum, da ist er!
Unscheinbarer Beutel mit weißen Krümeln!
Der Rest war nicht so schwierig.

100 g Butter im Topf erwärmen,
von der Platte nehmen und die 500 g Trockenquark und 1,5 TL Natron dazu geben und alles mit einem Rührlöffel verrühren.
Das Ganze etwa 20 min stehen lassen und glasig werden lassen.
250 ml Milch und 50 ml Sahne hinzufügen, 1,5 TL Salz noch dazu und alles im Wasserbad erhitzen und dabei rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Nach Geschmack kann noch Kümmel dazugegeben werden. Dafür die Masse einige Minuten leicht abkühlen lassen und dann 1 TL Kümmel unterrühren.

Die Masse in Schraubgläser füllen und - nach dem Abkühlen - die Deckel schließen.
Ich habe 4 290ml-Weckgläser gefüllt, wovon eins heute Abend geleert wurde!
Also, ich hatte vorher noch NIE Kochkäse gegessen und finde ihn sehr lecker!
Ach ja, man soll ihn danach kühl aufbewahren und er ist ca. 8 Tage haltbar!
Vielleicht wollt ihr es ja auch einmal versuchen?
Wo bekomme ich so etwas her? In dem Bericht stand, man bekommt ihn in dieser Region von der "Molkerei Grafschaft Hoya eG", und zwar ein "körniger Sauermilchquark im Beutel". O.K. Mopro-Abteilung!?!Erster Versuch, nein! Zweiter Versuch, nein! Dritter Versuch, man glaubt es kaum, da ist er!
Unscheinbarer Beutel mit weißen Krümeln!
Der Rest war nicht so schwierig.

100 g Butter im Topf erwärmen,
von der Platte nehmen und die 500 g Trockenquark und 1,5 TL Natron dazu geben und alles mit einem Rührlöffel verrühren.
Das Ganze etwa 20 min stehen lassen und glasig werden lassen.
250 ml Milch und 50 ml Sahne hinzufügen, 1,5 TL Salz noch dazu und alles im Wasserbad erhitzen und dabei rühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Nach Geschmack kann noch Kümmel dazugegeben werden. Dafür die Masse einige Minuten leicht abkühlen lassen und dann 1 TL Kümmel unterrühren.

Die Masse in Schraubgläser füllen und - nach dem Abkühlen - die Deckel schließen.Ich habe 4 290ml-Weckgläser gefüllt, wovon eins heute Abend geleert wurde!
Also, ich hatte vorher noch NIE Kochkäse gegessen und finde ihn sehr lecker!
Ach ja, man soll ihn danach kühl aufbewahren und er ist ca. 8 Tage haltbar!
Vielleicht wollt ihr es ja auch einmal versuchen?
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