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Donnerstag, 5. September 2019

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da...

Geht euch das auch so? 
Nach soviel Sommer und Sonne freue ich mich richtig auf Schmuddelwetter, 
Strickjacken und Tee am Nachmittag. 
Kuschelige Stoffe, Rollkragen, lange Arme und nicht nur angeschnittene Ärmel... 

Mein Hoodie aus dem superweichen Modalsweat "Kea" von Swafing mit den schönen Ranken ist so ein richtiges Herbsteinsteigermodell ;-) 
Genäht habe ich einen "Mein Nanuk" von meine Herzenswelt, 
einer meiner Lieblingsschnitte für Hoodies. 
Die versteckten Taschen in den Teilungsnähten sind nur einer der Pluspunkte, 
die Teilungen sind zudem auch toll für Stoffmix. 
In diesem Fall habe ich in die Teilungsnaht nur Fakepaspeln 
aus dem gestreiften Kombistoff eingesetzt. 
Die Streifen in der auffälligen Farbkombi ("Isa" von Swafing) sind zuerst nur an den Paspeln und in der Kapuze gelandet, aber weil mir die Farben zu dem Stoff so gut gefielen, gab es statt Kordeln auch noch die Jerseybänder, den Layerabschluss am Saum und den hohen Rollkragen. 
Für die Jerseybänder habe ich statt Ösen einfach Knopflöcher genäht, das mache ich immer öfter, besonders bei Flachkordeln oder anderen breiten Bändern. 
Also, 
ich bin gewappnet für Wind und Wetter. 
Das Laub auf meinem Hoodie ist bereit zum Fallen! 

Die Stoffe wurden mir von Swafing zur Verfügung gestellt, Werbung und Berichterstattung sind keine Bedingung, sondern spiegeln nur meine persönliche Meinung.

Verlinkt bei DufürdichamDonnerstag und bei SewLaLa! 
P.S. Ich danke meiner persönlichen Stylistin und Tochter für die Flechtarbeit <3. 




Donnerstag, 16. Mai 2019

Minisummer als Decke...

Vor zwei Jahren habe ich meine erste Decke aus Jersey genäht und seitdem bin ich infiziert! Die Decke ist seitdem meine absolute Lieblingsdecke, weich, kuschelig und trotzdem schön glatt. Die Decke hatte ich aus der Miniwinter-Serie genäht und die hat nichts von ihrer Schönheit seitdem verloren. 
Und wer nun denkt, dass das doch schwierig sei mit der Quilterei, dem lege ich das Video von lilleluett ans Herz. Damit war es für mich kein Problem. 
Für diese Decke hier habe ich die Minisummer-Serie von Swafing benutzt. 
Die Jerseys, die 10% Elasthan enthalten, sind besonders schön glatt 
und behalten auch nach vielen Wäschen ihre tolle Oberfläche.
Zudem gibt es sie in einer Fülle von Mustern und Farben, die super zu kombinieren sind. Hier habe ich mich für die Türkis- und Apricottöne entschieden, die ich mit Jaro in türkis unterbrochen habe.
Die Rückseite ist ebenfalls aus Jaro. Der melierte Jersey passt sich immer gut an andere Stofffarben an und gibt doch etwas Ruhe in der gemusterten Decke. Mein Stofffavorit ist der apricotfarbene mit den süßen kleinen Tieren und Blumen. Entzückend, oder? 
In der Mitte ist eine Lage Soya-Mix. Das lässt sich einfach quilten, braucht aber keine engen Quiltabstand, auch 20 cm sind kein Problem. Trotzdem ist die Decke schön warm.  
Das Binding nähe ich zum Schluss per Hand an, was bei der Deckengröße natürlich etwas dauert, aber ich finde immer wieder, dass sich das lohnt! 
Die Stoffe sind natürlich auch für Kleidung toll, besonders für engere Shirts und Leggings, weil sie mit dem Elasthananteil wirklich super in Form bleiben! 
Die Stoffe wurden mir von Swafing zur Verfügung gestellt. 
Werbung und Berichterstattung sind keine Bedingung, sondern spiegeln nur meine persönliche Meinung.





Dienstag, 14. Mai 2019

Manchmal wäre auch Uniform schön...

WERBUNG
Täglich die gleiche Frage, die ich mir (und ihr wahrscheinlich auch) stelle:
Was ziehe ich an?
Okay auch gerne genommen: Was gibt es heute zu essen? Aber darüber geht es heute nicht...
Die Frage, was man anzieht, beginnt ja schon in frühem Alter, spätestens wenn man die Sachen nicht mehr von Mama rausgelegt bekommt.
Schon oft, beim Schauen von englischen und amerikanischen Filmen, fand ich, dass Schuluniformen doch Vorteile haben. Nicht jeden Tag die gleiche Frage und auch der Markenvergleich fällt flach.
Oder das weite Landstriche im Süden unseres Landes Dirndl tragen, bzw. tragen können.
Irgendwie cool.
Wenn ich hier in Norddeutschland mit Dirndl rausgehen würde, wären die Augen der Anderen groß. Andererseits, norddeutsch gekleidet mit Fischerhemd oder so, das ist echt unüblich, geht auch nicht.
Im Netz verfolge ich die Modelle von der Rockmacherin und wenn ich in Süddeutschland wohnen würde, wären sie mein Jeden-Tag-Kleidungsstück. Traumhaft schön und zu jeder Gelegenheit style- und tragbar.
Als ich die Käseleinenstoffe Paula von Swafing in der Hand hatte, dachte ich, ich versuche auch mal, einen Rock in der Art zu nähen.
Der Stoff ist leicht und weich, lässt sich toll nähen.
Mein Rock ist also nicht als Kopie zu verstehen, sondern als Hommage an die Rockmacherin. Irgendwann wird mir auch ein Original gehören. Also,...
Meine Tochter vermessen, die Faltenbildung und die Länge der einzelnen Teile berechnet.
Ich hatte nur zwei verschiedene Farben, koralle-rot und hellblau-blau,
so habe ich beide Seiten der Stoffe benutzt.
Die obere Rockpasse habe ich einfach einem Schnittmuster aus einer alten Burda (08/2010) entnommen.
Das kurze Shirt dazu Shirt aus weißem Jersey ist Modell „Flower Power“ aus dem Buch „Jetzt näh ich für mich“ von miou miou, allerdings etwas gekürzt und der Ausschnitt abgeändert.
Auch in Norddeutschland hübsch, oder?
Die Haare noch an den Look angepasst, kann sie doch tragen, oder? Vielleicht müssen wir doch noch umziehen?!
Die Stoffe habe ich von der Firma Swafing zur Verfügung gestellt bekommen. Der Beitrag war weder Bedingung noch beeinflusst, spiegelt nur meine eigene Meinung wieder. Die WERBUNG ist also freiwillig.
Verlinkt bei creadienstag und HOT.




Donnerstag, 2. Mai 2019

Lieblingsteile...

Habt ihr auch so Lieblingsteile, die ihr abends in die Waschmaschine steckt, nur um sie am nächsten Morgen gleich wieder anzuziehen?
Bei mir ist diese Abteilung "Lieblingsteil" immer sehr streifenlastig, obwohl das ja nicht der Figuroptik zuträglich sein soll ;-) , manchmal muss man sowas auch einfach ignorieren.

Aber egal was ich mache, ich kann nur schlecht an Streifenstoffen vorbeigehen, die murmeln ständig "kauf mich" vor sich hin -leise, aber sehr eintönig ins Ohr kriechend- und oft muss ich dann einfach nachgeben.
Dementsprechend finden sich stets genug Streifen im Stofflager ...
Und oft sind sie dann auch noch blau-weiß gestreift, obwohl das Meer doch noch mindestens anderthalb Stunden Autofahrt entfernt ist. Aber blau-weiß geht ja auch einfach immer, oder?
Und im Herzen bin ich zu 100% Meer, Strand und steife Brise!

So hat auch dieser Streifenstoff mich gleich angelacht,
natürlich in der blauen Variante, obwohl es ihn noch in korallefarben gestreift gibt,
das sieht schon auch toll aus ... *grübel*
Lasse -schon der Name des Stoffes lässt Urlaub am Meer vor meinen Augen erscheinen-
ist ein bisschen schwerer als gewöhnlicher Sweat und wollte gerne eine Jacke werden,
zumindest hat er mir das zugeflüstert.
Kennt ihr das?
Wenn man einen Stoff lange genug auf sich wirken lässt und ihn immer wieder anfasst und durch die Gegend trägt, scheint er einem manchmal zu sagen, was er werden will.
Lasse wollte also auf jeden Fall eine Jacke werden.
Die Reliefstreifen auf der Vorderseite und die schlichte farblich natürlich optimal passende Rückseite wollte ich gerne kombinieren
und so suchte ich mir "Mein Nanuk" von Meine Herzenswelt aus.
Ich mag an dem Schnitt die in der Teilung versteckten Abnäher und Eingrifftaschen.
Auch die hoch schließbare Kapuze finde ich toll.
Für die Seitenteile konnte ich die Rückseite des Stoffes benutzen.
Da sieht man kein Blau, aber die Reliefstruktur ist super zu erkennen.
Passt doch gut, oder?
Viel Chichi brauchte die Jacke gar nicht mehr, um ein Lieblingsteil zu werden. Dicke naturfarbenen Kordel (stammt von Veno und ist erstaunlich leicht und weich bei der Optik) und ein bisschen Kunstleder um die Kordelenden und unter den Ankerknopf. 
Die Belege der Kapuze und des Reißverschlusses habe ich ein bisschen in rot abgesetzt, das greift noch einmal das Rot des Knopfes auf und passt zu maritim doch immer gut, oder?
Voilá, fertig ist das Lieblingsstück!
Und die Jacke ist wirklich schon viel geschleppt worden und sieht aus wie am ersten Tag, das macht ein Lieblingsteil doch erst recht zum Lieblingsteil, oder?

Der Beitrag enthält WERBUNG, weil ich davon überzeugt bin.
Der Stoff ist mir freundlicherweise zum Designnähen von der Firma Swafing zur Verfügung gestellt worden. Berichterstattung oder Werbung erfolgt auf freiwilliger Basis und ist keine Bedingung.

Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag!



Donnerstag, 15. November 2018

Patchwork im Fast-Food-Style

Hallo ihr Lieben,
kennt ihr das? 
Ihr seht nur ein Bild von einem Stoff und im Kopf erscheint ein dickes "MUSS-ICH-HABEN". 
So erging es mir bei dieser Patchworkserie von Quilting Treasures. 
Ich fand das große Panel mit den tollen Tieren und das Panel mit den kernigen Sprüchen auf Schildern so klasse, dass im Kopf schon alles zu rattern begann. 
Und dann diese vielen Kombistoffe noch dazu *freufreufreu*.
Also ran an Papier und Stift und mal ungefähr überlegt, wie das Ganze aussehen könnte.
Und ich bin mir bewusst, dass wenn ich hier von Patchwork sprechen würde, 
ist das so, als wenn Leute im Fast-Food-Lokal von Haute Cuisine sprechen. 
Aber gerade diese Serien mit Panelen und Kombimustern 
machen es auch Nicht-Profi-Patchworkern einfach, tolle Ergebnisse zu erzielen. 
Das erste Teil wurde die Decke, wobei mir zuerst nur klar war, dass das große Tierpanel das Mittelstück werden sollte. Alles andere baute sich so darum auf und hat sich sozusagen fast alleine zusammengesetzt. 
Ein Schild des Panels ist ein Blankoschild, mit dem man die Decke noch personalisieren kann, vielleicht hält sie ja durch und eines fernen Tages bekommt ein Enkelkind mal Decke und Kissen, dann kann ich sie noch mit Stoffmalstift beschriften!
Die Rückseite ist ein schöner, melierter Fleece von Swafing, 
ansonsten ist die Decke ungefüttert und eine Sofakuscheldecke geworden, 
die mir schon gute Dienste geleistet hat an kühlen Abenden.
Dazu gab es als erstes ein Kissen in 50x50cm, 
und "Home Sweet Home" bot sich dafür doch an, oder? 
Die Tierreihe aus dem Bordürenpanel kam so auch noch einmal richtig in den Mittelpunkt, 
es gibt einfach so viele tolle Motive in der Serie, dass man immer noch etwas entdecken kann. 
Dann war aber immer noch Stoff da und was braucht man momentan immer? 
Einkaufsbeutel! 
Was ich aber richtig gut finde, dass immer mehr Leute sich wirklich bemühen, auf Tüten zu verzichten und stets einen Beutel in der Tasche haben. 
Immer gut geeignet auch als Mitbringsel oder kleines Geschenk!
Der rote Tatzenstoff lässt sich auch gut als Solostoff dafür benutzen, 
aber mit dem Bär-Schild bekam mein Beutel erst den richtigen Pep.
Sieht doch echt knuffig aus, oder was meint ihr? 
 Bucheinbände finde ich enorm praktisch, da ich eigentlich immer ein Buch dabei habe. 
Sei es für die Pause, für Wartezeit, wenn ich mal wieder Mamataxi spiele oder in irgendwelchen Verkehrsmitteln nichts zu tun habe. 
Und man liest ja nicht immer Shakespeare oder Goethe, da ist es auch schön, 
wenn das Gegenüber nicht gleich weiß, dass man einen echten Schundroman liest. Und zusätzlich sieht das Buch nach vielen Transporten auch immer noch schön aus. 
Die Bücherhülle nähe ich nach der Anleitung von Pattydoo, wobei ich die Rückseitenlasche offen lasse und nur in das Buch knicke und mit einem Falzgummi, dass ich oben und unten beim Zusammensetzen mitfasse, festhalte. 
So ist die Hülle nicht so festgelegt in der Buchdicke und -breite, lediglich in der Höhe. 
Aber da helfen einfach ein paar mehr Einbandhüllen in verschiedenen Höhen.
Mittig fasse ich noch ein Satinbändchen als Lesezeichen mit und vorne noch einen Falzgummistreifen, mit dem ich das Buch zusammenhalten kann, wenn ich ihn außen um das Buch lege, anstatt ihn vorne im Buch zu haben. Für Leseratten auch ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, vielleicht mit einem passenden Buch? 
Zu guter Letzt habe ich noch ein kleines Täschchen genäht, davon kann ich nie genug haben. Entweder für mich oder auch als Geschenk oder Mitbringsel für liebe Leute. Diese ist so groß, dass mein kleines Nähwerkzeug reinpasst zum Mitnehmen. Kombizange, Schere, Rollschneider, Handmaß, ...
Das Grundgerüst ist ähnlich der Susie von Pattydoo, allerdings Größe, Faltenmenge und -tiefe immer dem jeweiligen Stoffmuster und Verwendungszweck an. Ist ja eine reine Rechenaufgabe, die Maße dieses Täschchens zu verändern. Aber durch die Kellerfalten sieht sie nicht so ganz schlicht aus und man kann auch noch verschiedene Stoffe mit in die Falten einbauen, wenn man möchte. 
In diesem Fall fand ich einfach die obere Passe wunderbar 
für die Minischilder aus dem Bordürenpanel. 
Ihr seht, ich könnte noch stundenlang weiterschwärmen für die tolle Stoffserie! Schaut doch mal bei eurem Fachhändler vorbei, vielleicht entdeckt ihr dort ja die schönen Stoffe. Es gibt noch viel mehr tolle Kombistoffe dazu, da könnt ihr richtig schwelgen. 
Die Stoffe wurden mit freundlicherweise von der Firma Swafing zur Verfügung gestellt.
Die Links dienen nur der Information. Die Berichterstattung erfolgt freiwillig und ohne inhaltliche Auflagen.
Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag!

Donnerstag, 1. November 2018

Meine Nayla !

Dieses Jahr waren manche Entscheidungen ja wirklich schwierig... 
so zum Beispiel die, wann man die Winterreifen aufzieht! 
Eigentlich von O bis O, aber bei 23 Grad waren sie ja noch nicht so richtig nötig. 
Aber nun sind sie ja endlich da, die Temperaturen unter 10 Grad! 
(Und ja, ich habe schon Winterreifen auf dem Auto!) 
Gestern, am neuen Feiertag dieses Jahres haben wir uns auf der Straße getroffen, 
um Waffeln zu essen und da kam doch das erste Mal 
nach dem gefühlten Dauersommer mein Mantel zum Einsatz! 
Das war richtig schön kuschelig bei den Kühlschranktemperaturen draußen. 
Genäht habe ich "meine Nayla" von meine Herzenswelt aus einem schönen Wollstoff außen 
und einem wunderschönen Wollmischmusselin mit eingewebtem Rosenmuster innen 
(der Stoff ist ein absoluter Traum! Weich, leicht und trotzdem wärmend), 
beides in petrol. 
Und damit meine Nayla auch wirklich warm ist, 
hat sie noch eine Klimamembran dazwischen bekommen. 
Der Bündchenkragen musste auch noch unbedingt an die Jacke, 
weil ich es wirklich gerne halsnah mag, wenn das Wetter kälter wird. 
So muss man auch nicht immer einen Schal dabei haben, 
und hat trotzdem den Hals warm, wenn man möchte. 
Die Taschen brauche ich im Winter immer etwas tiefer und so, 
dass  nicht so leicht etwas rausrutschen kann, daher habe ich sie fast gerade eingesetzt. 
So kann ich auch Portmonnaie, Handschuhe und Haustürschlüssel 
immer mal eben in die Tasche stecken! 
 Alles in allem ist es ein wirklich warmer, kuscheliger Mantel geworden 
und auch wenn es ein Projekt ist, das schon ein bisschen mehr Zeit verschlingt, 
ich finde, es lohnt sich! 
Hier beginnt die Werbung:
Die Stoffe sind mir von der Firma Swafing freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden.
Wollstoff: Ronja, Wollmischmusselin: Rosi
Die Stoffe sind im Fachhandel erhältlich. 
Der Mantel ist "meine Nayla" von meine Herzenswelt. 
Die Links in dem Post dienen nur der Information, sind keine Affilatelinks.
 Verlinkt bei Du für dich am Donnerstag und bei WOF!


Freitag, 26. Oktober 2018

Mini-Winter löst den Super-Sommer ab!

Oh man,
da hat der laaaaange Sommer doch noch ganz andere Folgen gehabt als
vertrocknete Blumen und Rasen,
erhöhten Wasserbedarf für die ständige Füllung des Pools und
die elendige Getränkeschlepperei für vertrocknende Kehlen,
ständig gut besuchte Freibäder und überhitzte Nähzimmer,
bei mir hat er für eine lange Trockenperiode im Blog gesorgt, denn jeder tolle warme Abend hätte ja der Letzte des Sommers sein können und so musste jeder Abend auch genutzt werden zum draußen auf der Terrasse oder der Straße sitzen, kühles Getränk, nette Unterhaltungen.
Also ich fand, dass es ein toller Sommer war!
Der Ostseeurlaub war endlich mal wieder ein Badeurlaub und die Nähmaschine hatte weitestgehend auch mal Pause.
Aber ein bisschen kann ich euch trotzdem zeigen.
Ich durfte die tolle Mini-Winter Serie von Swafing vernähen und habe mich für Natur-, Rose- und Anthrazittöne entschieden. Die Jerseys sind total schön, ganz glatt und mit ihren 10% Elasthananteil superelastisch, Leggings sitzen wie eine zweite Haut. Aber die tollen Kombinationsmöglichkeiten haben mich zu meiner ersten Jerseydecke angeregt. Die Oberseite besteht aus verschieden breiten Streifen voller Breite, die ich nach der Anleitung von Lillelütt mit Jerseyunterseite und Sojamixfüllung gequiltet habe. Das Binding der Decke habe ich letztlich per Hand angenäht, das finde ich immer besonders schön, weil es so hochwertig aussieht.
Dazu gab es ein paar Kuschelkissen und für die nahende kältere Jahreszeit ein paar Hüttenschuhe. Die kuschelige Ledersohle dafür ist von Prym und praktischerweise liegt das Schnittmuster der Packung gleich bei.
Aber die beiden Hauptakteure dieser Bilder sind eigentlich meine Tochter und meine Nichte, die ein Partneroutfit für die Pyjamaparty bekommen haben, zwei gemütliche, weiche Schlafanzüge.
Die beiden Schlafanzugoberteilschnitte  Anchor Girl und Anchor Mini sind von Miou Miou aus Buch „Jetzt näh ich für mich“,  die Mini-Version ist um 5 cm verlängert. Die größere Leggings ist von Lillesol und Pelle (womenNo. 23), die kleine Leggings ist die LittleLegLove von nEmadA (ein Freebook). Sehen die beiden nicht bezaubernd in ihren Nachtoutfits aus?
Und was natürlich nicht fehlen durfte, war eine Kissenschlacht!
In diesem Sinne: lasst die Federn fliegen und macht es euch schön gemütlich! Das Wetter lädt nun ja endlich dazu ein!
Die Stoffe wurden mir freundlicherweise von der Firma Swafing zur Verfügung gestellt. Meine Berichterstattung wurde nicht erwartet und auch nicht beeinflusst. Die Verlinkungen sind keine Affilatelinks, sondern dienen nur der Information.  Verlinkt bei Freutag und Kiddikram!

Dienstag, 20. Februar 2018

Memo aus Kreativpapier

Letzte Woche war bei Swafing die Hausmesse für Fachhändler und es gab wieder einmal viele Neuigkeiten. 
Unter anderem das Kreativpapier, das ich zuvor testen durfte. 
Kreativpapier hat ja auch viele andere Namen wie Nähpappe oder waschbares Papier. Swafing Kreativpapier gibt es in Lederoptik in 5 Farben und mit coolem Metallic-Look in 4 Farben, alle als Rollenware mit 75, bzw. 63 cm Breite.
Das erste der beiden Projekte, die ich aus dem hellbraunen Kreativpapier gemacht habe, 

zeige ich euch heute:
Mein Memo!
Das Kreativpapier habe ich ungewaschen verwendet und mit Vliesofix bebügelt.  
Die Motive, die ich für die Spielkarten benutzt habe, stammen von dem supertollen Birch Stoff "Picnic Whimsy by Rebekah Ginda". 
Ein Rapport reicht für das komplette Spiel, da zwei Alphabete nebeneinander gedruckt sind.
In grobe Blöcke geteilt werden sie auf das Kreativpapier mit dem vom Schutzpapier befreiten Vliesofix gebügelt und mit Lineal und Rollschneider in 8 cm große Quadrate geschnitten. 
Um die Ecken abzurunden, habe ich mir eine Schablone gebastelt, 
angezeichnet und mit der Schere abgeschnitten.
Beim Absteppen hatte ich erst ein paar Probleme.
Ab und zu verknoteten sich Ober- und Unterfaden nicht und so gab es Fehlstiche. 
Dabei hatte ich eine extrafeine 60er Microtex-Nadel benutzt, um großen Löchern vorzubeugen, aber es wurde erst besser, als ich mich bis zu einer 80er Nadel hochgearbeitet hatte. 
So ging es aber dann sehr gut und die Spielkarten waren fix fertig.
Und sind die Karten mal dreckig oder geknickt, kann man sie waschen und bügeln. 
Noch einen kleinen Beutel für die Karten genäht
und auf ging es zu Projekt 2!
Die Händler konnten es schon vorbestellen und bald findet ihr es beim Stoffhändler eures Vertrauens.
Verlinkt bei HOT, Dienstagsdinge und Kiddikram
Schnitt: keiner
Material:

  • Kreativpapier von Swafing, hellbraun
  • "Picnic Whimsy" über Swafing
  • Vliesofix
  • * die Stoffe wurden mir freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt*

Donnerstag, 14. September 2017

Mein Kuschel-Cape!

Nach meinem Cardigan aus Wolle war mir ja schon klar, dass ich aus einem anderen der tollen Wollstrickstoffe noch unbedingt etwas machen möchte. 
Und so habe ich fast täglich die kuscheligen Stoffballen gestreichelt, am Spiegel vor mich gehalten, in Gedanken Schnittmuster gewälzt, und glaubt mir, da waren genug Ideen, aber nicht der Einfall, der mich irgendwie richtig überzeugte. 
Dann fiel mir wieder ein, dass ich mal irgendwo eine Anleitung gesehen hatte, bei der man aus zwei Rechtecken, die jeweils kurze Seite an Ende lange Seite des anderen Teils genäht wurden, einen Poncho / Cape genäht hat. 
Schwer vorzustellen und deshalb habe ich mir zuallererst ein Minimodell gebastelt.  
Die Entscheidung fiel dann auf den dunkleren des blauen Rippenstrickstoffs Victoria. Den Stoff habe ich mir gleich in zwei Streifen zugeschnitten und erstmal mit Klammern zusammengeheftet und anprobiert. 
Das erste Fiasko: der Ausschnitt, der sich dadurch ergab, war viiieeelll zu groß. 
Also Modell verändert, mit den Maßen der Rechtecke gespielt, bis mir das einigermaßen gefiel. 
Stoff anders geheftet, Ausschnitt okay, aber irgendwie fühlte ich mich beim Arme bewegen eingeengt. Durch den Winkel schob sich alles so merkwürdig dabei. 
Mmmh.  Die Idee wieder verworfen und 
schon gedacht, dass es blöd war, den tollen Stoff gleich in zwei Teile zu schneiden!
Aber dann einfach mal mit dem Stoff gespielt und die Teile längs zusammengeklammert. 
Das gefiel mir mit den Zipfeln, die sich seitlich bei hängenden Armen ergaben, ganz gut. 
Die Schulternaht rutschte dabei jedoch immer nach vorne, 
also einen Halsausschnitt in Vorder- und Rückenteil geschnitten und einen breiten, 
doppelt gelegten und zum Kreis geschlossenen Streifen in den Ausschnitt genäht. 
Die Seitennähte geschlossen und dabei schmale Säume als Armausschnitte genäht. 
Die untere Kante habe ich nur mit der Overlock versäubert, mit Saum fiel es nicht so schön. 
Aber vielleicht fasse ich in einer ruhigen Stunde die Kante noch einmal mit einem Schlingstich ein... 
Und weil das Ganze soooo schön kuschelig ist, musste noch ein Rollkragen her, 
der einfach in den Ausschnitt gesteckt wird! 
Tief "Sebastian" hat uns gestern beim Fotografieren zum Glück verschont, 
obwohl ich schon ein bisschen Muffensausen hatte unter den ganzen Bäumen... 
Es kam sogar ein bisschen Sonne raus und der Regen setzte erst wieder ein, 
als wir schon im Auto saßen. 
Gemacht haben wir die Fotos übrigens in Syke im Krendel, ein Waldgebiet, 
das einseitig von der Hache begrenzt wird. 
Dort gibt es auch einen Walderlebnispfad mit 24 Stationen, 
also nicht nur schön zum Spazierengehen, auch mit Kindern interessant. 
Es liegt direkt neben dem Kreismuseum und beides ist immer einen Besuch wert! 
 Der Wollstrick Victoria kommt aus dem Hause Swafing, gekauft habe ich ihn im Fadenlauf. 
Ab damit zum RUMS!

Edit:
Aufgrund der Nachfrage habe ich mich mal an einer kleinen Anleitung versucht, ich hoffe, man kann es so verstehen. Bitte erst komplett lesen. 
Also, mein Stoff lag 1,40 m breit und ich habe mir 
zwei Stücken á 60 cm x volle Breite und
ein Stück á 40 cm x volle Breite abgeschnitten.
 Die beiden 60 cm Stücke habe ich rechts auf rechts gesteckt und mittig ca. 30 cm markiert. Das wird das Loch für den Kopf. Rechts und links davon habe ich zusammengenäht. Bei mir ging das gut mir einem etwas verlängerten Geradstich. Die Nähte habe ich auch gleich danach versäubert. Entweder mit Zickzack oder mit der Overlock (bei dem Strick habe ich mit Differenzial bei der Overlock gearbeitet).
 Da die Öffnung bei Anprobe nun ja am Hals zu hoch ist, schneiden wir einen Halsausschnitt rein. Vorne habe ich ihn mittig 10 cm tief gesetzt und hinten nur 2cm. Zu den Seiten hin natürlich weniger werdend (wie bei jedem anderen Halsausschnitt auch).
 Nun brauchen wir das letzte Stück Stoff. Das teilen wir wie auf dem Bild auf. Zuerst mittig halbieren, dann von dem einen Stück einen 12 cm breiten und durch die Teilung 70 cm langen Streifen ab. Dieser Streifen wird unser Halsausschnitt.
 Den Streifen zum Kreis schließen, d.h. rechts auf rechts längs falten und die kurzen Seiten zusammennähen. Die Nahtzugaben auseinanderlegen und den so entstandenen Kreis wie einen Bündchenstreifen falten, also links auf links. Die beiden offenen Kanten werden nun rechts auf rechts gleichmäßig in den Ausschnitt gesteckt und genäht. Versäubern und die Nahtzugabe nach unten klappen und absteppen. Halsausschnitt fertig.
Nun zuerst die noch offenen Kanten, also rechts, links und unten versäubern. Anschließend das ganze Cape auf links wenden und die Seitennähte mit großzügiger Nahtzugabe, ich habe knapp 2 cm benutzt schließen, dabei, wie auf dem Bild, die oberen 15 cm  auf beiden Seiten offen lassen, das sind die Öffnungen für die Hände. Die Nahtzugabe klappe ich auseinander und nutze sie an der Ärmelöffnung als Saum, den ich nun nur noch absteppe, einmal rundherum auf beiden Seiten. Am Saum unten habe ich die aufgeklappte Nahtzugabe mit Hand ein bisschen fixiert, damit es schön fällt.
 Nun fehlt noch der Rollkragen, den ich extra gearbeitet habe, weil man das Cape dann, wenn es nicht sooo kalt ist, eben auch ohne tragen kann. (Mein Ausschnitt ist nicht halsnah, also ein bisschen weiter, damit ich auch den Rollkragen schön reinstecken kann. Wer ihn enger haben möchte, muss die Öffnung kleiner lassen und den Streifen für den Kragen dementsprechend auch kürzen. Das kann man ja auch noch bei der ersten Anprobe entscheiden.)
Für den Rollkragen also die beiden Reststücke rechts auf rechts an der 70-cm-Seite zusammennähen, wer möchte, kann da gerne ein Stück Webband mitfassen. Anschließend die beiden übriggebliebenen 70-cm-Seiten auch rechts auf rechts schließen, also einen 70-cm-Schlauch nähen.
Schlauch wenden auf rechts. Zusammenlegen, so dass die offenen Enden rechts auf rechts aufeinander liegen und "im Kreis" zusammennähen, bis auf eine ca. 10 cm große Wendeöffnung. Durch diese Öffnung wenden und das Loch mit Hand schließen. Da ich das Webband gerne im oberen Drittel sichtbar haben wollte habe ich die gestückelte Seite nach außen gedreht, man kann aber natürlich auch die "schöne" Seite nach außen drehen. Über den Kopf ziehen und in den Ausschnitt stecken.
Voilá!
Nun hänge ich euch noch ein paar Detailbilder meines Capes an, vielleicht helfen die noch ein bisschen. 
 Ausschnitt vorne und hinten