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Freitag, 9. Oktober 2015

Momentaner Lieblingskuchen - kennt ihr das?

Leidenschaftlicher Kuchenjunkie, so könnte man mich auch bezeichnen. Chips und Salzstangen kann ich getrost auf dem Tisch liegen lassen, aber zum Frühstück schon ein schönes Stück Mohn-Marzipantorte vom Vortag - was kann es Besseres geben?
So habe ich nun die letzten Wochen herumexperimentiert, um einen Kuchen zu entwickeln, den ich ruhig mal einen Tag öfter essen kann ohne die Waage noch stärker zu strapazieren.
Angefangen hat eigentlich alles mit den Scones, dass ich auf dem Blog von Hamburger Liebe gefunden habe..., die führten mich zu dem dazugehörigen Rezept bei Jolijou. Ausprobiert, der Zwerg und ich liebten sie heiß und innig und das Tollste ist ja, dass sie so superfix fertig sind!
Dem Rest meiner Sippe waren sie aber irgendwann zu langweilig!
So begann meine Versuchsküchenkuchenreihe!
Zuerst den Teig etwas gepimpt, ein Ei dazu und alles ein bisschen angepasst, einfach in die Form gedrückt und mit Beeren/Früchten belegt... Boden superlecker, aber zu dick...
Immer weniger Teig genommen, bzw. die Form vergrößert,
Mehlanteile verändert, bis er jetzt so aussah:
Und ich sage nur: LECKER. LECKER. LECKER.
Ein bisschen Sahne dazu und mmh.

Für alle, die es vielleicht einmal versuchen wollen, hier gerne das Rezept!

Dinkelschnitten
Teig:
150 g Weizenmehl
150 g Dinkelmehl 630
10 g Backpulver
1 Prise Salz
40 g braunen Zucker 
35 g Butter, nicht zu warm
1 Ei
150 ml Buttermilch

Belag:
ein gutes Kilo Früchte!
Bei Beeren noch:
1 EL Puderzucker
1 EL Speisestärke
Bei Äpfeln:
Saft von 1 Zitrone, 
in dem die Äpfel ziehen, bis der Teig fertig auf dem Blech ist.

etwas Puderzucker, Zucker+Zimt oder Baiser zum Bestreuen nach dem Backen


Die Zutaten für den Teig werfe ich alle zusammen in die Kitchenaid
und knete den Teig zu einer homogenen Masse, nicht zu lange. Der Teig ist noch ein bisschen klebrig.
Dann streue ich etwas Mehl über den Teig (in der Schüssel) und hole ihn mit einem Teigschaber aus der Schüssel auf ein Backblech, das ich zuvor mit Backpapier ausgelegt und mit etwas Mehl bestäubt habe.
Den Teig drücke ich mit den Händen, (manchmal ist auch das Nudelholz hilfreich, aber gut mehlen) die ich immer mal wieder etwas bemehle, in Form, dass er etwa eine Größe von 25 x 35 cm hat.
Bei einem größeren Blech benutze ich einen Backrahmen, lege das Backpapier aber IN den Backrahmen, also die Ränder innen hochklappen, damit der Saft nicht rausläuft.
Auf den platt gedrückten Teig kommen nun die Früchte. Ich benutze gerne TK-Beeren, am liebsten Blau- und Himbeeren, aber auch die günstige Beerenmischung schmeckt sehr gut darauf. Dafür aber die Beeren noch eingefroren mit einem EL Puderzucker und 1 EL Speisestärke gründlich vermischen
und dann auf dem Teig verteilen.
Das Blech in den Ofen schieben.

Backen bei ca. 200 °C Ober- und Unterhitze, Umluft entsprechend niedrigere Temperatur.
Backzeit 20 - 30 min, Ich gucke immer an den Stellen, wo Teig aus den Früchten schaut, dass er ein bisschen braun geworden ist.
Anschließend bestreue ich ihn, je nachdem was für Früchte auf dem Kuchen sind mit Zucker+Zimt (Apfel) oder mit Puderzucker oder zerkrümeltem Baiser bei den verschiedenen Beerenfrüchten.
Der Kuchen schmeckt auch lauwarm schon sehr gut, 
und selbst am nächsten Tag ist er noch richtig saftig 
(wenn noch was übrig geblieben sein sollte, was bei uns relativ selten vorkommt ;-) )
Schlagsahne passt hervorragend dazu und natürlich ein schöner Kaffee!

Versucht es doch einmal!












Mittwoch, 6. Mai 2015

Rhabarber-Sahne-Torte...einfach nur lecker!

Nun habe ich ein riesiges Problem!

Ich habe wie angekündigt Rhabarber-Sahne-Torte gebacken, aber vergessen, die Torte zu fotografieren! Ja, ich weiß, ich bin so...

18.05.2015, Nachtrag:
Die Torte war schon fast verputzt, da fiel mir zum Glück noch das fehlende Foto ein! Dieses Mal hat die Torte zwei Hände TK-Himbeeren, kurz gekocht und passiert, dazu bekommen, daher die dunklere Farbe!
Die Torte macht geschmacklich wirklich was her, und man kann sie auch noch wunderbar variieren, so habe ich das erste Mal (ja, ich habe sie schon zweimal gebacken und beide Male vergessen, Fotos zu machen) mit Erdbeeren ergänzt und beim zweiten Mal mit Blaubeeren. Sie ist nicht zu süß und der Rhabarber ist darin überhaupt nicht stumpf an den Zähnen (das mag ich nämlich überhaupt nicht!).

Aber es wird nicht die Letzte gewesen sein, deshalb verrate ich euch trotzdem schon das Rezept und schicke das Bild bei nächster Gelegenheit hinterher! Und die Gelegenheit lässt bestimmt nicht lange auf sich warten, wo der Rhabarber gerade so schön im Garten wächst...

Zuerst backt man einen schnellen Biskuit aus
- 2 Eiern, die man mit
- 100 g Zucker schaumig schlägt, bis der Schaum richtig hell ist! Dann werden zügig
- 100 g Mehl, mit einem halben Teelöffel Backpulver gemischt, untergerührt.
Zügig in eine Springform oder in einen Backrahmen auf dem Blech geben (beides mit Backpapier ausgelegt), glatt streichen und bei 175°C Umluft in den Backofen.
Backzeit etwa 12-15 min. Kontrollblick ist hier gefragt und anschließend abkühlen lassen.

Währenddessen
- 500 g geputzten Rhabarber in kleine Stücke schneiden, mit
- 100 g Zucker und
- 100 ml Wasser in einen Kochtopf geben, aufkochen und 10 min dünsten lassen.
Anschließend den Topf von der Flamme ziehen,
- ein Päckchen Rote-Grütze-Pulver (für 1/2 l Wasser) in etwas kaltem Wasser anrühren und unter den Rhabarber rühren, aufpassen, dass keine Klümpchen entstehen.
- 3 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen und ebenfalls in die warme Masse rühren, dann kontrolliert abkühlen lassen, dass heißt, immer mal wieder durchrühren... Wenn die Masse anzieht,
- 1/2 l geschlagene Sahne unterziehen.
Die Masse auf den ausgekühlten Boden geben und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank damit.
Kann auch gut am Abend vorher vorbereitet werden.
Torte kann nach Lust dekoriert werden, mit Sahne oder weißen Schokoladenraspel oder...

Variationen:
Ich mische gerne eine zweite Fruchtsorte unter, z.B. Erdbeeren oder Blaubeeren, dafür die Früchte (TK) pürieren oder (frisch) in kleine Stücke schneiden und unter die Rhabarbermischung geben. Bei pürierten Früchten ein Blatt Gelatine und einen Löffel Zucker mehr benutzen!

Montag, 14. Juli 2014

Muffins-Sonntag

Der Sonntag nahte und etwas zum Kaffee musste her! Backschublade auf und erstmal schauen, was da ist.
Mohn... lecker!
Marzipan... noch leckerer!
Beides zusammen... unschlagbar!

Also für Muffins entschieden und los gings. Alles erstmal abgewogen und bereitgestellt.

Genauer gesagt:
- 200 g Marzipanrohmasse
- 200 g saure Sahne
- 100 g Butter
- 100 g Zucker
- 140 g gemahlenen Mohn
- 1 Ei
- 150 g Mehl
- 150 g gemahlene Mandeln
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Natron

Zuerst das Marzipan in kleine Würfel schneiden und die Muffin-Form mit Papierförmchen auslegen oder fetten.
Dann Butter und Zucker schaumig rühren.
Saure Sahne, Mohn und Ei dazu geben und kräftig rühren. 
Zuletzt Mehl, Mandeln, Backpulver und Natron mischen und portionsweise unterrühren. 
Zuallerletzt das gewürfelte Marzipan unterheben und anschließend den Teig in die vorbereiteten Förmchen geben (ich habe 12 große und 12 kleine Muffins gebacken) und bei 170 °C / Umluft ca. 20 min. backen. (Die Kleinen evtl. etwas kürzer!)
Abkühlen lassen und je nach Geschmack mit etwas geschmolzener, weißer Kuvertüre bestreichen.
Einfach göttlich, gerne auch noch einen Klacks Sahne dazu! 
P.S. Zwei blieben über...
... aber das Frühstück am nächsten Tag haben sie nicht mehr erlebt! Auch am nächsten Morgen noch ein Hochgenuss! 

Mittwoch, 9. April 2014

Kreativ-Woche oder alles Last-Minute???

Mann, war das eine Woche! Am Donnerstag hatten wir einen Zahnarzt-Termin in Bremen und so wollten wir die Gelegenheit nutzen und dem Patenkind meines Mannes das verspätete Geburtstagsgeschenk vorbeibringen! Das Geschenk selbst, ein Prickel-Set für Fingerpuppten und zum vorherigen Kolorieren ein Satz dicke Buntstifte, lagen schon seit einer gefühlten Ewigkeit (eigentlich 3 Wochen, so lange ist der Geburtstag nämlich her!) bei uns rum und die Stifte sollten noch eine stylische und vor allem praktische Umhüllung bekommen!
Also am Mittwoch in der Wachstuch-Kiste gekramt und etwas passenden Westfalenstoff herausgesucht, passendes Web- und Klettband, Nähgarn und Gummiband dazu und los ging´s!
Stiftlänge plus Umschlag plus Nahtzugaben, einmal Außen-, einmal Innenseite. Gummiband passend aufgesteppt und alles zusammengetüdelt und voila!
Das Geschenk gefiel dem Zwerg dann auch super und so sind wir gespannt auf das nächste Fingerpuppentheater...

Meine Arbeit war aber noch nicht beendet, denn am Montag stand unser Urlaubsantritt an und mir fehlte noch eine kleine Kulturtasche für´s Zahnputzzeug und so habe ich mir Gedanken gemacht und das Internet umgekrempelt und bin auf einen Schnitt bei http://machwerke.blogspot.de/ gestoßen! Eigentlich gedacht für Sockenstrickzeug, aber perfekt für mein Vorhaben. Stoff und Zubehör zusammengesucht und los, Anleitung musste ich erst zweimal anschauen, aber dann gut verständlich! Ich habe die Tasche mit Wachstuch gefüttert und auch den Boden aus Wachstuch gearbeitet, damit sie beim Abstellen auf dem Waschbecken nicht leidet!  Also mir gefällt sie ausgezeichnet...

...und inzwischen hat sie sich auch schon bewährt beim Gang zum Waschhaus!
Das war aber noch nicht alles, denn am Samstag Abend mussten wir auch noch zum Geburtstag und nur einen gewünschten Gutschein schenken... mmh... naja ... irgendwie musste da noch was dazu! Und so kam noch eine Taschentücher-Umhüllung dazu, Männer brauchen ja auch mal Taschentücher und die Version in rot-kariert mit grün und Pilz ist auch männertauglich, denke ich!


Die Leinen-Vichykaro-Spitze-Version wanderte in meine Tasche  :-) !

Am Sonntag wurde der Ruf nach Kuchen laut und eigentlich saß mir noch mein letztes Projekt im Nacken, aber dann musste ich erstmal backen.
Doch letzte Woche hatte ich bei www.ZuckerZimtundLiebe.wordpress.com eine schnelle, leckere Blaubeergalette erblickt, die sollte es sein!
Und Vanilleeis dazu war auch noch da, für den, der wollte! Heidelbeeren hatte ich leider nur im Glas im Haus, die wurden noch mit klein geschnittenen Äpfeln gepimpt und es war wirklich lecker!
Da kann ich nur "Danke, Jeanny" sagen!

 Das einzige Manko an der Sache ist, dass die Galette genauso schnell alle ist, wie sie gebacken ist!

Nun aber noch schnell das letzte Projekt in Angriff genommen, denn am Montag in der Früh ging es los an die Ostsee und der Zwerg sollte noch eine Weste bekommen, winddicht, aber nicht zu dick, also keine wattierte Weste!
Nach langem Wälzen von ca 10 Jahren Ottobre-Heften hatte ich dann einen Schnitt entdeckt, der mir gefiel. Eigentlich war er für eine Sweat-Weste gedacht, also dehnbar, aber der Jüngste ist ein schmales Reh und so wurde der Schnitt um einen halben cm gedehnt pro Teil und die Teile ausgeschnitten. Für den Oberstoff habe ich einen Rest Outdoorstoff in Türkis gewählt und das Futter aus Ringel-Jersey in rot-weiß zugeschnitten. Die Taschen waren mir zu klein, die hätten nicht mal für die Hände ohne Schätze gereicht! So wurden sie länglich gemacht und nun sind sie gut! Die Kanten habe ich in dunkelblauem Jersey "verpackt"! Und sie ist echt bezaubernd geworden, obwohl das nicht das Wort ist, das ein 8-jähriger gerne hört! Für ihn ist sie nur "echt cool" geworden! Und zum Glück noch rechtzeitig fertig! Schnell noch packen und ab ins Auto, gut, dass ich im Auto ein bisschen Nickern konnte...!
Die Weste hat den ersten Einsatz gleich am nächsten Tag gehabt...
Nun muss die Kreativität erstmal ruhen, dafür wird das Lesefutter vernichtet. Zwei Wochen Ostsee in dieser Jahreszeit bieten da viel Potential! Statt Krimi wird es diesmal die Romantik erwischen, "Liebesleuchten am Bodensee" von Johanna Nellon habe ich schon verschlungen, etwas vorhersehbar, aber nette Urlaubslektüre, nun folgt "Wenn die Liebe hinfällt" von Luisa Buresch...
Danke dafür an www.Vorablesen.de!
Vielleicht weiß jemand ein besonders leckeres Tortenrezept für Ostern??? Muss mir noch etwas überlegen...

Dienstag, 25. März 2014

Wer ist heute dran mit Keksen?

Heute ist Dienstag und irgendwie ist heute mein Glückstag!
Beim Bäcker meines Vertrauens ist ein kleines Regal, dort sind Marmelade aus der Region, Kekse, Schnäpschen usw. zum Kaufen ausgestellt. Seit geraumer Zeit stehen dort auch 2 Keksdosen, eckig, mit Sichtfenster, eine rot und eine grün mit Punkten. Jedes Mal bleibe ich stehen und schaue ... und schaue ... und schaue. Aber EIGENTLICH brauche ich keine Dosen mehr...
Heute wie immer:
Ich schaue ... und schaue... und schaue...
und da fragt mein Göttergatte (den das Schauen schon ganz hibbelig macht!), was die denn kosten sollen!
Mmh, -Pause- mmh, -fragt Kollegin- mmh, -Pause- mmh, -fragt andere Kollegin- weiß keiner!!!
Da sagt die Verkäuferin hinterm Tresen: "Ach, gib mir 2,- €!!! ZWEI EURO! Gleich beide genommen, "O.K." und nach Hause! *strahl über beide Augen*
Guckt mal, schön, nicht?
 Mit neuen Keksdosen ist das ja auch so eine Sache! Leer sind es ja nur DOSEN! Um daraus Keksdosen zu machen, muss man ja erstmal Kekse backen! Da der Zwerg heute Englisch hat, passt das hervorragend, einer der Mamas bringt immer Kekse mit und wie es der Zufall will, bin ich heute dran! Schnell ein paar Cookies aufs Blech, geht suuuuuperschnell, immer abwandelbar und von allen gerne gegessen!
 Wer es auch versuchen möchte, es ist wirklich kinderleicht!
4 EL Sonnenblumenöl und 4 EL Butter zu einer homogenen Masse verrühren, dann 1 Ei dazu und 1 EL Zuckerrübensirup. Einen halben TL gemahlene Vanille mit 65 g Zucker, 65 g braunem Zucker, 150 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 100 Raspelschokolade und 30 g gehackten Mandeln mischen. Das Ganze zu der Ei-Fett-Sirup-Mischung geben und unterrühren. Von der Masse Häufchen auf ein Blech setzen, ich nehme einen kleinen Eiskugler dafür, auf genug Abstand achten, und ab in den vorgeheizten Ofen bei etwa 180 bis 190 °C.
Nach etwa 12 Minuten herausholen und auf ein Rost zum Abkühlen!
Einfach nur lecker!
Ein Teil liegt nun in der Dose und geht mit zum Englisch, ein Bündel geht auf dem Weg zur Oma!

Montag, 24. März 2014

Schokokuchen auf dem Blech mit Knusperdecke

Sonntag!
Ausschlafen, frühstücken ... und dann laaaaange nichts! In der Zeit kann man sich Gedanken über Kuchen machen (Mittagessen fällt am Sonntag aus) und in Ruhe der Backlust frönen. Später bei einem Stück Kuchen und einem schönen Milchkaffee hat der Tag dann seinen Höhepunkt erreicht! Das ist mein Traumsonntag!
Dieser Sonntag war das genaue Gegenteil von meinem Traumsonntag! Früh aufstehen (schon mal ganz weit entfernt von Traumsonntag!), dann in Eile (nochmal für alle: IN EILE!!!) frühstücken und Sohn wegfahren, wieder nach Hause, Tochter in die Kirche begleiten (tja, die Konfirmation kommt schneller als man denkt und irgendwie fehlen noch Unterschriften...), wieder daheim kleines zweites Frühstück (wie ein Lichtblick im Dunkel des bösen Sonntags!) und dann völlig tiefenentspannt trifft einen die Frage aus dem Nichts: "Gibt´s heute keinen KUCHEN?"
KUCHEN?
Mist, war da doch etwas, dass ich vergessen hatte!
Also fix die Kitchenaid hochgekippt und los...
Rührbesen eingehakt und improvisiert!
Als Grundlage diente ein altes Blitzkuchen-Becher-Rezept, das von irgendwoher in meiner Notfallkiste liegt und das schon seit Studienzeiten...
Ein 250 g Becher, egal ob Sahne, Joghurt oder ein Meßbecher mit 250 ml Skala, alles möglich, ich benutze den alten Tupper-Meßbecher...

Aber zuerst den Backofen auf 175°C Ober-und Unterhitze vorheizen...

3/4 Becher Zucker,
3 Eier,
etwas gem. Vanille oder ein Pck, Vanillezucker
- alles zusammen in die Schüssel geben und schaumig rühren
250 g Sahne, ich benutze aber gerne und auch in diesem Fall saure Sahne,
1 Becher Mehl,
1/2 Pck. Backpulver,
2 Esslöffel Kakao zum Backen, keinen Nesquick oder so... (muss nicht sein, eigentlich kommen stattdessen ein paar Tropfen Bittermandelöl an den Teig, aber zwei von meinen Zwergen mögen kein Marzipan und da komme ich mit Bittermandel auch nicht weit, Schoko allerdings liegt ganz weit vorne...)
- saure Sahne, Mehl, Backpulver und Kakao zu dem Eischaum geben und kurz unterrühren, dann auf einer mit Backpapier ausgelegten Fettpfanne verteilen, ich stelle immer noch einen Backrahmen darauf, dann sind die Ränder gerade!

Das Blech mittig in den Ofen schieben und etwa eine viertel Stunde backen, die Oberfläche muss fest sein!
Nur Rührteig allerdings ist ja meist langweilig und deshalb auch die verkürzte Backzeit, denn nun kommt die Knusperhaube ins Spiel:

In der Zeit einen Topf auf den Herd stellen und
150 g Butter schmelzen,
3/4 Becher Zucker, 3 Esslöffel Milch und 200 g gemahlene Mandeln hineinrühren.
Die Masse auf dem vorgebackenen Teig verteilen und wieder für etwa 20 min in den Ofen schieben, bis die Decke schön goldbraun ist.
Anschließend den Kuchen auf einem Rost abkühlen lassen, jedoch noch warm schneiden, sonst bricht die Haube so stark.

Der Kuchen ist wirklich schnell gemacht und lecker, schmeckt auch gut mit Kokosflocken statt gemahlenen Mandeln, ein bisschen wie Bounty!
Der Sonntag war dann auf jeden Fall gerettet und es kehrte auch ein bisschen Ruhe noch ein!



Montag, 17. März 2014

Lust auf Ostern... kennt ihr das?

Kennt ihr das auch? Nach Weihnachten - eine Traumzeit für Menschen mit Back- und Dekowahn- kommt eine laaaange Durststrecke und dann der helle Stern am Firmament! Hoffnung keimt auf, und Rezepte werden gewälzt, umgeändert, getestet, Deko rausgekramt, neu gebastelt und gekauft...
Endlich Ostern!
Ich habe mich erst einmal auf den Backteil gestürzt und mein neues Hasen-Förmchen ausprobiert! Es heißt "Henry-Hase groß" -steht tatsächlich auf dem Aufkleber am Förmchen- und hat sich gut geschlagen.
Sieht nicht nur lecker aus, schmeckt auch so!

Sonntag, 29. Dezember 2013

Besuch und was soll ich backen???

Heute kurz vor Mittag kam die plötzliche Ankündigung von Kaffeebesuch! Mmh. Noch zweieinhalb Stunden, in denen gefrühstückt, etwas gebacken, geduscht, gesaugt und abgewaschen werden muss! Mmh. Frühstückstisch decken und überlegen, was ich backe... Was ist da? Kindgerecht??? Puddingkuchen!!! Hefeteig, gefüllt mit Vanillepudding und mit Schokoguss. Einfach göttlich!
Also für alle zum Nachbacken...

Puddingkuchen

Hefeteig:
500 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
80 g Zucker
1 Msp. gemahlene Vanille
75 g zerlassene Butter,
1 Ei und
1/4 l lauwarme Milch.
Teig gehen lassen, bis er sich sichtlich vergrößert hat (in der Zeit konnte ich frühstücken!).
Dann schnell den Pudding kochen! Also...
Füllung:
1 Liter Milch
80 g Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver
Abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren.
Dann den Teig 1/3, 2/3 teilen, den größeren Teil für den Boden ausrollen, auf Backpapier auf ein Backblech legen, die Ränder hochziehen.
Den abgekühlten Pudding auf dem Teig verteilen, das restliche Drittel Teig ausrollen und als Deckel auf den Pudding legen, an den Seiten gut andrücken. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Noch einmal gehen lassen und dann bei 200 °C im vorgeheizten Ofen bei Ober- und Unterhitze etwa 15 Minuten backen, bis er von oben schön gebräunt ist.
Abkühlen lassen (nun kann ich schnell duschen) und anschließend 100 g Zartbitterschokolade und 25 g Kokosfett schmelzen und den Kuchen damit bestreichen.
So sieht er dann aus:
Für mehr Bilder hatte ich in der Eile heute leider keine Zeit, aber bis auf den kniffeligen Teil mit dem Teigdecke auflegen ist es wirklich einfach gemacht und richtig saftig-lecker!
Während des Guss-Trocknens musste ich dann ja leider noch abwaschen (das Saugen habe ich meinem Göttergatten aufgedrückt!), ansonsten war es ein sehr schönes Nach-Weihnachts-Kaffeetrinken!
Nun liegt hier auf dem Sofa neben mir noch mein neuer Ebook-Reader, den ich vom Nikolaus bekommen habe. Leider noch ohne Tasche. Mir fehlt noch die richtige Idee. Nur einfach eine Tasche? Mit einer Halterung für die Hand auf der Rückseite? Mmh. Das wird das nächste Projekt, werde euch auf dem Laufenden halten. Falls jemand eine gute Idee hat? Gerne her damit...


...und schon wieder ist Weihnachten vorbei!

Ist das nicht schade? Da bereitet man Wochen vor, besorgt und bastelt Geschenke, backt, kocht, plant überhaupt und dann ist er plötzlich da, der Heilige Abend! Und schwupp ist Weihnachten schon wieder vorbei. Aber ich hoffe, ihr hattet auch schöne Weihnachtstage! Hier war es herrlich! Keine Beschwerden über Geschenke, das Essen hat alles geklappt und der Besuch war auch gut gestellt und es wurde lustig getanzt zur neuen Just-Dance 2014! Nun aber ist alles wieder auf Anfang und man zählt bis zum nächsten Jahr! Zum Glück ist da noch der Tannenbaum im Wohnzimmer, der doch noch daran erinnert! Und ...
taaadaaa!!!!
Meine Kitchenaid!
Mein aller-aller-aller-schönstes Weihnachtsgeschenk! Und da sagt man immer, Frauen freuen sich nicht über Haushaltsgeräte! Sogar in "Frosted Pearl"! Da habe ich wohl lange genug immer vor dem Regal bei Karstadt gestanden und geguckt! *freu*
Und die musste am nächsten Morgen dann ja auch gleich ausprobiert werden!
Haselnusskranz!
Mein allerliebstes im Winter (und auch im Frühling, im Sommer, im Herbst...)
Ein Rezept aus dem uralten "Dr. Oetker Schulkochbuch für den Elektroherd" meiner Schwiegermutter! Also, ran an die Arbeit und Zutaten hervorsuchen!
Knetteig:
300 g Mehl,
2 gestr. Teelöffel Backpulver,
105 g Zucker,
1 Msp. Vanille gemahlen,
1 Ei,
2 Esslöffel Milch und
125g Butter.
In Backpapiergröße ausrollen. Ich lege das Backpapier auf ein Geschirrhandtuch, dann rutscht es nicht beim Ausrollen.

Dann die Füllung zubereiten:
200 g Haselnüsse gemahlen,
100 g Zucker,
4 bis 5 Tropfen Bittermandel
1 Eiweiß und
4 bis 5 Esslöffel Wasser.
Alle Zutaten verrühren und mit einem Messer, das man zwischendurch in Wasser tauchen kann, auf dem ausgerollten Teig verstreichen, wobei man an einer der zwei längeren Seite etwas mehr freilässt, um die Rolle verschließen zu können!
 Anschließend die Rolle von der längeren Seite her aufrollen und die Naht gut andrücken, sowie die Enden verschließen (ich backe den Kranz als Rolle, wenn man ihn als Kranz backt, die offenen Seiten aneinander drücken). Zuletzt mit 1 Eigelb bestreichen, in gleichmäßigen Abständen etwa 1/2 cm tief einschneiden und ab in den Ofen.
Backen bei 175°C, Ober- und Unterhitze, ca. 35 min, anschließend noch 10 min im ausgeschalteten Backofen stehen lassen. Dann sieht er ungefähr so aus:
Und auf dem Tisch sah er so aus:
 Und geschmeckt hat er LECKER! Und das Beste ist, er hält sich in Alufolie gewickelt wirklich gut und schmeckt am nächsten Tag noch besser! Und als wir auf die Gäste gewartet haben, sahen wir im Garten einen kleinen Besuchen, der durch die viel zu hohen Temperaturen wohl geweckt worden ist und Hunger bekam:
 Süß, nicht? Er hat sich später wieder unter den Büschen verkrochen, hoffentlich sehen wir ihn im Frühjahr wieder!

Freitag, 20. Dezember 2013

Noch 5 Tage bis Weihnachten...

Noch 5 Tage bis Weihnachten und ich stehe relativ gut da, was die Geschenke-Situation betrifft! Lediglich Kleinigkeiten und verwandtschaftliche Nachbestellungen für die Kids stehen noch auf dem Wunsch-Einkaufszettel...
Heute habe ich ein Notizbuch gekauft, ein alphabetisches Register reingeschnitten und einen Umschlag dafür genäht.







Nun ist es ein "Ich-vergess-kein-Passwort-mehr-Buch" für meine Mutter geworden.
Danach lag das kreative Chaos eh schon auf dem Tisch herum, da habe ich ein neues Weihnachts-Mug-Rug genäht.
 Mal sehen, ob ich morgen noch ein Pendant zu diesem mache. Zu zweit schmeckt der Kaffee ja doch besser...

Die Kaffeebeigabe für morgen habe ich heute auch schon gebacken. Zwei meiner drei Kids lieben NUSSECKEN, und so habe ich heute fix ein Blech gebacken. Lediglich das Schoko-Ecken-Tauchbad  braucht ein bisschen mehr Zeit.

 

 


Nussecken

Einen Knetteig aus
150 g Mehl,
1/2 gestr. Teelöffel Backpulver,
70 g Zucker,
eine Msp. gem. Vanille,
1 Ei und
65 g kalter Butter in kleinen Stücken herstellen.
Auf Backpapier (das Backpapier lege ich immer auf ein Geschirrhandtuch, dann rutscht es beim Ausrollen nicht hin und her), auf dessen Rückseite ich ein Rechteck von 32 x 24 cm aufgemalt habe, den Teig ausrollen, bis er so groß ist wie das durchscheinende Rechteck.
Dann mit dem Backpapier auf ein Backblech ziehen und einen Backrahmen um den Teig stellen.
Die Teigplatte mit 2 bis 3 Esslöffeln glattgerührter Aprikosenmarmelade bestreichen.

Für den Nussbelag
100 g Butter,
105 g Zucker,
1 Msp. gemahlene Vanille und
2 Esslöffel Wasser in einem Topf langsam erwärmen.
200 g gemahlene Haselnüsse unterrühren und etwas abkühlen lassen.
Die Masse gleichmäßig auf der Teigplatte verstreichen, das Blech in den vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze schieben.
Etwa 25 Minuten backen, danach herausnehmen und gleich am Backrahmen entlang schneiden und lösen. Nach ein paar Minuten auch gleich in Quadrate schneiden, diese dann in Dreiecke teilen. Anschließend abkühlen lassen und die spitzen Enden in 100 g geschmolzene Kuvertüre tauchen. Auf Backpapier abkühlen lassen und danach in Dosen verpacken.

Standardmäßig nimmt man ja dunkle Kuvertüre, die ich auch gerne 1:1 mit Vollmilchkuvertüre mische. Aber es schmeckt auch lecker mit weißer Kuvertüre. Einfach mal ausprobieren!

Und anstelle von Vanillezucker nehme ich immer einfach 5 g Zucker mehr und eine gute Messerspitze gemahlene Vanille, so kann ich auf das Vanillearoma, und mehr ist Vanillezucker ja nicht, verzichten. Die gemahlene Vanille kaufe ich beim Bremer Gewürzhandel (und auch alle anderen Gewürze, besonders Zimt, denn hier bei uns findet man sonst überhaupt keinen Ceylon-Zimt!), den findet ihr unter www.bremer-gewuerzhandel.de oder man fährt direkt in den Laden in der Leipziger Str. 85 in Bremen, falls man die Chance hat. Kann ich echt empfehlen!


Freitag, 13. Dezember 2013

Ein kleiner Kuchen zum Geburtstag!

Mein Mann hat heute Geburtstag und muss leider den GANZEN Tag arbeiten, aber für die kurze Kaffeepause, die er hat, musste natürlich ein Kuchen her!
Er mag "gerne mit Frucht und bloß nicht zu trocken"!!! Das könnte sogar O-Ton gewesen sein!
Also ein Käsekuchen mit Frucht!
Kirschen? Blaubeeren? Mandarinen?
Nein! Diesmal sollen es Apfelsinen sein!

Käsekuchen mit Apfelsinen und Schokostreifen


Mürbeteig:
200 g Mehl mit
1 gestr. Teelöffel Backpulver vermischen.
70 g Zucker,
1 Msp. gem. Vanille,
1 Ei und
75 g Butter dazu.
Alles zügig zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Die Hälfte des Teiges auf Backpapier in Größe einer 28-cm-Springform ausrollen und in den Rand einspannen.
Bei 180 °C Ober- und Unterhitze 10 min backen und auf einem Rost abkühlen lassen. Aus der anderen Hälfte des Teiges einen Rand in die Form drücken und dann die Füllung machen.

Füllung:
4 Apfelsinen filetieren und beiseite legen.
4 Eier trennen und die Eiweiß steif schlagen.  Die Eigelb mit
100 g Zucker,
750 g Magerquark,
1/8 l Schlagsahne und
1 Pck. Vanillepuddingpulver mit dem Mixer glatt rühren.
Den Eischnee und die Apfelsinenfilets vorsichtig unterheben und die Masse in der Form glattstreichen.
Form in den Backofen und bei 160 ° Ober- und Unterhitze ca. 45-50 min backen.
Backofen ausschalten und noch 10 min im Ofen lassen.
Kuchen abkühlen lassen und vorsichtig den Ring entfernen.

Zur Dekoration noch 2 bis 3 Apfelsinen mit einem Messer schälen, dass die weiße Haut mit abgeschnitten ist und dann dünne Scheiben schneiden.
Auf dem Kuchen arrangieren, mit Puderzucker bestäuben und mit Streifen aus geschmolzener Kuvertüre verzieren.
Sehr lecker und Happy Birthday für meinen Göttergatten! Ach ja, ich habe ihn heute auf dem Blech im Backrahmen gebacken, deshalb ist mein Stück eckig!

Da ich mich heute beim Backen mal wieder richtig vollgesudelt habe, ist das nächste Projekt endlich eine Schürze für mich! Deshalb habe ich heute schon Stoff rausgesucht, und grobe Vorarbeiten gemacht. Morgen geht´s weiter!



Donnerstag, 12. Dezember 2013

Buchteln für die Kids!

Nachdem mir meine Tochter seit Tagen in den Ohren liegt, sie WILL Buchteln zum Mittag, musste ich mich irgendwann dem Wunsch fügen! Und heute sollte es der Tag der Tage werden, wenn Töchterchen nach der Schule durch die Tür tritt und -wie immer- fragt: "Was gibt es zu essen?" Und dann erfolgt nach "Buchteln!" der Freundentanz durch den Flur, ein gellendes "Yippieh" schallt durch den Raum und tatsächlich fällt auch noch eine Umarmung für die Köchin, die in diesem Fall mehr eine Bäckerin ist, ab!
Außerdem hat das Ganze auch ein Gutes, so muss ich mir keine Gedanken machen, was es zum Essen geben könnte. Denn jeden Tag fragt mein Mann, was wir essen wollen und ich drehe die Augen und sage: "Täglich grüßt das Murmeltier!" Heute aber konnte ich bei dem fragenden Blick schon "Taadaaah!" machen und keine Diskussion heute!
Also Teig gemacht:

Buchteln


1 Würfel Hefe mit
1 Teelöffel Zucker in
250 ml lauwarmer Milch  auflösen und 15 min stehen lassen.
250 g Mehl in die Hefemilch rühren.
100 g Zucker (minus den Teelöffel von der Hefemilch!) und
1 Ei unter die Mischung kneten.
Noch 250 g Mehl und zuletzt
60 g weiche Butter unterkneten.

Den Teig stehen lassen, bis er sich sichtlich vergrößert hat.
Dann aus dem Teig 16 Kugeln formen und in eine gebutterte Auflaufform legen, die Buchteln mit Butter bepinseln.
Noch einmal in der Form gehen lassen.
Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Form in den Ofen schieben.
Ca. 20 bis 25 min backen.
Dazu schmecken Vanillesauce und Früchte gut. Töchterchen hatte sich Pfirsiche gewünscht und -da heute ja Wunschtag war- auch bekommen!
Und morgen grüßt wieder das Murmeltier, bei der Frage: "Was gibt es heute zum Mittag?"